Therapieangebote

Therapieangebote

SÄUGLINGE UND KLEINKINDER (0-3)

Die Geburt eines Kindes bringt eine Menge grundlegende Veränderungen und auch Schwierigkeiten mit sich. Mütter und Väter leisten viel, um dem Säugling die bestmögliche Entwicklung zu gewährleisten. Manchmal kommt es jedoch zu Problemen, die Eltern hilflos und erschöpft zurücklassen:

  • Das Kind schläft sehr wenig und wacht sehr häufig auf
  • Das Kind schreit über Stunden und lässt sich kaum beruhigen
  • Das Kind nimmt kaum Kontakt zu den Erwachsenen auf, macht sich steif und ist permanent unzufrieden
  • Das Kind nimmt Nahrung nur in kleinen Mengen zu sich oder verweigert das Trinken
  • Die Mutter fühlt sich traurig und hat Schwierigkeiten, sich auf das Kind einzulassen
  • Die Eltern sind grundsätzlich verunsichert im Umgang mit ihrem Kind

Wenn Ärzte für diese Schwierigkeiten keine organischen Ursache finden können, so kann eine therapeutische Begleitung sinnvoll sein.


VORSCHUL- UND SCHULKINDER (4-10)

Die Schritte in den Kindergarten, in die Grundschule und in die weiterführende Schule sind wichtige Entwicklungsschritte für alle Kinder. Diese können sie unterschiedlich gut bewältigen.

Therapeutische Hilfe ist anzudenken, wenn Ihr Kind in der Schule bzw. im Elternhaus:

  • Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen hat
  • keine Freunde findet
  • schulisch über- oder unterfordert scheint
  • nicht auf die Lehrer hören will
  • nicht still sitzen kann, sondern in der Klasse herumläuft oder sich nicht konzentrieren kann
  • sich nicht von Ihnen trennen möchte
  • Angst vor bestimmten Objekten wie TIeren, Autos oder Geräusche hat oder vor imaginären Gefahren oder Phantasiegestalten
  • sich im Unterricht nicht melden mag und grundsätzlich ängstlich auf Neues reagiert
  • bestimmte Handlungen "wie unter Zwang" immer wieder machen muss, wie zum Beispiel Hände waschen oder Sachen sortieren.
  • Schlaf- oder Essstörungen hat
  • die Blase oder den Darm nicht altersangemessen kontrollieren kann, so dass es einnässt oder einkotet

Psychotherapie kann Sie und Ihr Kind bei der Bewältigung der Probleme unterstützen.

 


JUGENDLICHE (11-17)

Der Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen ist mit vielen Umstellungsprozessen auf Seiten der Jugendlichen, aber auch auf Seiten der Eltern verbunden. Die Pubertät erschwert das Zusammenleben, die Jugendlichen kapseln sich mehr ab und verbringen ihre Zeit lieber mit Gleichaltrigen als mit den Eltern. Häufig leiden die Jugendlichen sowie die Erwachsenen unter dieser Situation. Bei folgenden Verhaltensweisen sollten Sie hellhörig werden und ggf. psychotherapeutische Hilfe aufsuchen:

  • Ihr Kind ist häufig traurig und isoliert sich
  • Ihr Kind ist auffällig aggressiv
  • Ihr Kind bekommt vermehrt Schwierigkeiten (mit den Leistungen) in der Schule durch Konzentrationsprobleme, Überaktivität oder impulsives Verhalten
  • konsumiert übermäßig Drogen und Alkohol
  • Ihr Kind verletzt sich selbst oder droht mit Selbstmord
  • Ihr Kind hungert, um schlank zu sein oder isst zwanghaft und übergibt sich im Anschluss
  • Ihr Kind hat Gewalterfahrungen gemacht und leidet unter den Folgen
  • Ihr Kind verhält sich sexuell riskant
  • Ihr Kind hat Schlafstörungen
  • Ihr Kind wiederholt bestimmte Handlungen immer wieder oder kommt von bestimmten Gedanken nicht los
  • Ihr Kind leidet unter verschiedenen Ängsten

JUNGE ERWACHSENE (18-21)

Junge Erwachsene müssen sich unter anderem mit ihrer Zukunftsplanung auseinander setzen. Die Anforderungen in Ausbildung oder Studium ändern sich, sie ziehen in ihre eigene Wohnung und versuchen ihr Leben selbständig zu meistern. Manchmal fühlen sie sich dadurch überfordert, hadern mit ihrer Ausbildungs- oder Studienentscheidung, machen zu viel Party oder kapseln sich von der Umwelt ab. Psychotherapie kann den jungen Erwachsenen unterstützen, diese Zeit zu bewältigen.


ELTERNBERATUNG

Im Rahmen einer laufenden Psychotherapie finden stets Elterngespräche statt. Je jünger das Kind ist, desto mehr werden die Eltern in den therapeutischen Prozess mit einbezogen.


BERATUNG VON SCHULEN, INSTITUTIONEN

Schulen und andere Institutionen müssen sich immer mehr mit schwierigen Kinder und Jugendlichen auseinander setzen. Hierbei können deren Mitarbeiter an ihre Grenzen kommen.

Durch eine externe Beratung und damit einen "neutralen Blick" können gemeinsam neue Lösungsideen entwickelt werden, um eine adäquate Unterstützung des Kindes oder des Jugendlichen gewährleisten zu können.


COACHING

Coaching ist eine professionelle Form der Beratung, die sich an Arbeitnehmer und Arbeitgeber richtet. Kommt es im Bereich "Arbeit" zu Schwierigkeiten, kann es zu massiven Leistungseinbußen bis zum Burnout kommen. Zur Leistungserhaltung und Klärung der Probleme kann Ihnen Coaching angeboten werden.

Es handelt sich um eine Selbstzahlerleistung und wird somit nicht von den Krankenkassen finanziert. Bei Interesse bekommen Sie gerne Auskunft über das Honorar.


FORTBILDUNGEN

Seit einigen Jahren unterrichte ich im Bereich Aus-, Fort- und Weiterbildung an verschiedenen Instituten. Mögliche Themen könnten sein:

  • Psychische Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen
  • (Asperger-) Autismus
  • geistige Behinderung / Lernbehinderung
  • Umgang mit Problemverhalten
  • Stressmanagement
  • Fallbesprechungen

Falls Sie Interesse an einer Fortbildung zu einem bestimmten Thema haben, schreiben Sie mich gerne an.